Thank you for yesterdays one night stand at Dock18. It got the feeling like in a melting place, where individuals from different cultures meet and try to speek together. Sorry for my english, sorry for my chinese, sorry for my italian. Sorry for you, my reader, but there’s something between all languages you cannot express with those stinky words. It’s about the difference between cultural spaces and personal wishes. Those sense is what we need. More&more. Day by day.
VORBEREITENDE MASSNAHMEN
Wir warten auf Liahoung. Während Zopfi Fankhausers Installation zum Laufen bringt, schliesst Purkathofer seinen iMac an Beamer und Soundanlage und entsorgt Heissleimflecken der Biohacker von letzter Woche. Es ist der Tag der Genossenschaftssitzungen, wie sich später noch herausstellen sollte. Genossenschaftsbewohner kommen aus diesem Grund vorher, später oder gar nicht. Mit der Sache an sich hat das wenig zu tun.
FLANIERENDE MASSNAHMEN
Liahung und seine Begleiter in Gestalt von Frau und Übersetzer kommen am Gelände der Roten Fabrik an und ich mache eine Führung (Aktionshalle, Shedhalle, Ateliers und Clubraum sind am Freitag abend geschlossen). Einzig Fabriktheater und Ziegel au Lac sind geöffnet. Wir treten ein in Letzteres und begegnen uns mitten im Restaurant. “Ist das ein normales Restaurant?” fragt ein Chinese. “Ja, ich denke schon.”
ZURÜCK IM DOCK18
Erleichtert kehrt die minimale Gruppe zurück ins Dock18. Man sollte seine Umgebung (Herkunft) kennen, um sich besser einordnen zu können. Erleta (Barkeeper’s Girl) fragt: “Wer trinkt gratis?” “Alle.” Jeder ist Clubmitglied. Am Schluss kamen dann doch auch noch einige zahlende Gäste.
ZAHLEN MUSS
Zahlen muss, wer nichts macht. Wobei das ja allein schon fast unmöglich ist. Woche für Woche beweisen wir, dass ein Grundkeinkommen Realität werden kann. Jeder ist Spezialist und jeder trinkt ein Spezialbier. Alle anderen erhalten Gratisdrinks. Nicht oder Alkohol egal. So wird eine Kultur der Partizipation angestrebt ohne andere ökonomische Formen/Formeln zu vernachlässigen.
PLAYLISTS
Florian Bruhin (http://twitter.com/the_compiler) kommt mit Laptop und bringt eine erste Playliste mit. He, was hast du da eigentlich gespielt. Zumindest hatte dieser Zeit, ein Script zu schreiben, das die Titel seiner Songs in einem Textfile ausführt.. Die zweite Playlist von Elektrovox (http://electrovox-tv.restorm.com) und darauf zum Abschluss eine XY Playlist von Aurelia Fischli (28).
EASY MEETING
Wie angekündigt wird das Treffen tatsächlich eine Zusammenkunft der Art “Easy Meeting”. Daniel Boos führt gleich zu Beginn ein in die Praxis von Datenschutz und Open Culture in der Schweiz. Es folgen Geständnisse. Der Chinese ist stolz auf sein Land und der Schweizer auf seinen Dachboden (Demokratie und 2.Bildungsweg). Zhaiung zeigt eigene Arbeiten, die sehr poetisch, konzeptionell/europäisch sind. Aufgebrochener Asfalt inszeniert in der Galerie hat man schon bei Lois Weinberger 2000 an der Dokumente X gesehen, ist aber in China sicher nochmal mit neuer Bedeutung befrachtet. Reduzierte Arbeitseinsätze und konkrete Handlungsweisen wie das Füllen eines Raums mit Kartonschachteln (ohne Inhalte) zählen zu den älteren Arbeiten. Neuere Arbeiten folgen auf diese E-Mail. Effie Tanner und Kirsty Boyle zeigen ihren Livezusammenschnitt von der Robot Show. Jessy: “When two people, situated in two places on different sides of the world, look up at the sky towards the same point, say the the moon, the sun, or the Polaris, at the same time, their extended gazes will cross up there …” http://www.lookaround.us/home.html
WHO WE ARE
People are asking me from time to time (any weekend) “What’s your rule here”? In the wide fields of arts – here we are – we have do define our presence. The new exhibition of Abrahamovic at MoMa is called “The artist is presence.” The artist have to make sure, that he/she is present/online. This is easy if you know you are an artist … But there are so much individuals something between host, curator, organisator, moderator, barkeeper, cleaner, blogger or even other dilletantisms. Roger Levy told it once “Contentertainer”. Sometimes I call it “Creative Executive Officer”. Name it like you want. In any case you have to design your own profile, if you are not an engineer or a fuzzilogics matemagician. There are no rules. Wer die beste Geschichte erzählt dem glaubt man (Heinz von Förster).
NEXT WEEKS ISSUES
Some of you got Tickets for next weeks Tweakfest (http://tweakfest.ch) and some of you still lost them. Some of you don’t know what to do with them. Some of you are out of Zurich. So you have to follow the livestream. Or I’ll send you more tickets. On Friday and Saturday we are doing interviews and shows there. Come and participate.
ENTSCHULDIGT
Trotz Einladung nicht gekommen ist Nick Fankhauser (nick@nyk.ch). Seine Installation wurde zwar nach seiner Anleitung in Gang gesetzt, aber so ein Computerkiste ist nur die halbe Sache. Es braucht politische Körper … siehe Anleitung …
Best greetings to anywhere (überall)
Mario Purkathofer